+49 8234 967210

Anfrage

Katalog bestellen

Newsletter

Vorteil Reiseveranstalter

Gut geplant, ist gut erholt. Schon lange, bevor Sie die Haustür hinter sich abschließen, stellen Sie die Weichen dafür, ob Ihr Golfurlaub ein unvergesslich schönes Erlebnis wird oder so erfreulich wie ein Triple-Bogey. Es gibt viele Details, die Sie in Ihre Planung einbeziehen können, um die perfekte Golfreise zu buchen. Hier geben wir Ihnen einige Tipps.

Selbst gebucht ist nicht immer günstiger

Weil mit ein paar Klicks Flüge und Hotels im Internet gebucht werden können, glauben viele, dass sie ihren Golfurlaub schneller und billiger zusammenstellen können als ein Reiseveranstalter. Doch schon bei der Buchung der Startzeiten kommen viele ins straucheln.

Und Zeit ist Geld: Verrechnet man die Internet-Suche mit einem fiktiven Stundenlohn, übersteigt dieser schnell die Ersparnis gegenüber einer Pauschalreise. Aber davon abgesehen erhalten Reiseveranstalter durch ihre guten Kontakte zu Airlines, Hotels und Golfclubs oft bessere Konditionen als Reiseportale im Internet.

Gute Reiseberater kennen die Zielgebiete genau und wissen, welche Zimmerkategorien die beste Lage bieten und wann die Golfplätze in gutem Zustand sind oder man sie besser vermeidet. Bewertungsportale und Internet Booking Engine, die einfach nur Flugverbindungen und Hotelzimmer aus Datenbanken kombiniert, können diesen Mehrwert nicht bieten. Und die passenden Tee Times können sie auch nicht buchen.

Rundum-sorglos-Pakete von Reiseveranstalter

Wer nur auf den reinen Preis schaut, übersieht leicht die Vorteile einer Pauschalreise: Der große Service und höherer Verbraucherschutz. Bei einer Pauschalreise übernimmt der Veranstalter die meiste Arbeit, etwa die Buchung von Flügen, Unterkunft und Abschlagzeiten, die Ausstellung der Reiseunterlagen sowie die Organisation vor Ort – der Kunde muss sich um fast nichts kümmern. Das gilt auch, wenn etwas schiefläuft: Der Reiseveranstalter ist zugleich erster und einziger Ansprechpartner bei vielen Problemen, die während der Reise auftauchen und auch schadenersatzpflichtig, wenn mit der Unterkunft oder anderen Leistungen etwas nicht in Ordnung war. Reiseveranstalter müssen dafür eine Haftpflichtversicherung abschließen, um im Schadenfall ihre Kunden entschädigen zu können. Pauschalurlauber sind zudem gegen Insolvenz des Veranstalters abgesichert, der gezahlte Preis ist bei einer Zahlungsunfähigkeit des Reiseunternehmens nicht verloren.

Diese Vorteile haben Individualreisende nicht. Sie müssen sich im Falle eines Personen-, Sach- oder Vermögensschadens sich auch selbst um eine Entschädigung bemühen. Das geht in der Regel nur direkt beim Leistungsträger (z.B. das Hotel am Urlaubsort, den Mietwagenanbieter oder die Fluggesellschaft). Wie diese mit Beschwerden oder Schadenersatzforderungen umgehen, hängt von den Verbrauscherschutz-Bestimmungen am Standort ab. Auch sind Individualreisende nicht gegen Insolvenz eines Leistungsträgers, wie etwa ein Hotel oder eine Airline abgesichert.

Stark beim Krisenmanagement

Im Vorteil sind Kunden von Reiseveranstaltern vor allem dann, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Das können technische Gründe sein wie ein ausgefallener Flug, streikendes Personal oder ein überbuchtes Hotel, Naturereignisse wie die Vulkanasche-Wolke über halb Europa, Überschwemmungen oder Waldbrände und auch politische Entwicklungen wie die Revolutionen in Ägypten und Tunesien oder schlicht ein Terroranschlag. In all diesen Fällen konnten Urlauber ihre Reise entweder nicht wie geplant antreten, mussten unfreiwillig vor Ort bleiben oder schneller als geplant ausreisen. Kunden von Reiseveranstaltern konnten vergleichsweise gelassen bleiben, denn diese sorgen schnellstmöglich dafür, dass Flüge umgebucht, Hotelaufenthalte verlängert oder Rückholaktionen gestartet werden.

Wer dagegen seine Golfreise selbst organisiert, ist im Krisenfall auf sich allein gestellt.

So laufen Anfrage & Beratung bei Golfreisen

Unsere kompetenten Reiseberater helfen Ihnen gerne bei der Planung Ihres Golfurlaubs. Wenn Ihnen auf unserer Website oder im Katalog eine Reise gefällt, senden Sie uns einfach über das Formular eine Anfrage für ein Angebot. Sie können auch eine individuelle Golfreise bei uns anfragen.

Sobald Ihre Anfrage bei uns eingetroffen ist, prüfen wir die Verfügbarkeiten bei den Hotels, Fluggesellschaften und Golfplätzen. In der Regel erhalten Sie von uns innerhalb von 24 Stunden ein Angebot für Ihre Golfreise. Dies können Sie zusammen mit dem Reiseberater weiter verfeinern.

Sagen Sie uns, was Ihnen wichtig ist. Je mehr Details Sie unseren Reiseberatern nennen, desto schneller können diese die ideale Golfreise für Sie zusammenstellen. Einfache Reiseanfragen wie "2 Wochen Golfurlaub im April oder Mai, möglichst in die Sonne und gute Golfplätze" führen zu vielen Rückfragen, bis ein passendes Angebot steht.

Diese Punkte sind für die Planung Ihres Golfurlaubs wichtig

Sie wissen ganz genau, wie Ihr nächster Golfurlaub aussehen soll? Eigentlich könnten Sie jetzt gleich eine Buchungsanfrage an uns senden. Aber hier sind einige Aspekte des Golfurlaubs, über die es sich nachzudenken lohnt.

  • Wie viele Personen reisen mit? Diese Frage ist nicht nur für die Zahl der Flugtickets wichtig. Wenn eine Gruppe reist, muss auch die Art der Zimmer passen. Gemeinsam reisende Paare würden eher mehrere Doppelzimmer buchen, eine Familie dagegen eine Suite oder ein Apartment. Wenn auch Nichtgolfer unter den Reisenden sind, bekommen die Freizeitangebote und Kinderbetreuung im Hotel oder die Ausflugsziele in der Umgebung eine größere Bedeutung. Bei Gruppenreisen steht oft die Geselligkeit im Vordergrund, insbesondere bei einem Pro-Am-Turnier.
  • Welches sind Ihre bevorzugten Abflugorte? Wer bei der Wahl des Flughafens flexibel ist, kann Kosten sparen. Auch wenn die Airports nicht weit auseinander liegen, können sich die Flugkosten für ein bestimmtes Ziel deutlich unterscheiden, beispielsweise wegen verschiedener Ferienzeiten in den Bundesländern, aber auch durch andere Fluggesellschaften. Wer eine längere Anreise zum Flughafen in Kauf nimmt, kann dann bares Geld sparen.
  • Wann soll der Golfurlaub beginnen und wie lange soll er dauern? Sind Sie dabei an einen konkreten Termin gebunden oder zeitlich flexibel?
  • Bevorzugen Sie ein bestimmtes Reiseziel? Dies schränkt die Auswahl der passenden Golfhotels zwar ein, erleichtern aber auch die Suche nach der passenden Reise.
  • Wollen Sie nur Golfen oder auch die Umgebung sehen? Wer im Urlaub vor allem Golfen will, für den ist ein Golfhotel oder Golfresort mit eigenen Golfplätzen die beste Wahl. Ob in der Nähe dann noch attraktive Ausflugsziele oder Sehenswürdigkeiten liegen, kann in diesem Fall eigentlich egal sein. Etwas anderes ist es, wenn Sie in spielfreien Momenten etwas von Land entdecken möchten: Dann sollte die Umgebung attraktiv sein, beispielsweise landschaftliche oder kulturelle Sehenswürdigkeiten bieten, Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Diese Ziele sollten auch gut erreichbar sein – ein Mietwagen bietet sich dafür an. Wer das Reiseziel noch besser kennenlernen möchte, sollte über eine Golf-Rundreise nachdenken. Hiersieht man abwechslungsreiche Landschaften, Städte und Golfplätze. Ein beliebtes Rundreiseziel ist Südafrika. Darüber hinaus gibt es auch Golf-Kreuzfahrten und luxuriöse Bahnreisen, die sich mit Golfurlaub kombinieren lassen.
  • Welches Alter und Handicap haben die Mitreisenden? Entscheiden Sie sich im Golfurlaub für Plätze, die Ihrem spielerischen Können entsprechen und Ihre körperliche Fitness nicht überfordern – sonst schlägt die Spielfreude schnell in Frust um. Ein hügeliger Platz im Hochsommer ist ohne Cart eine anstrengende Tour. Wichtig für Anfänger: Viele Golfclubs verlangen einen Handicap-Nachweis, oft mindestens 28 für Herren und 36 für Damen. Manche Anlagen haben für höhere Handicaps bestimmte Abschlagzeiten, um den Spielfluss nicht zu stören.
  • Bevorzugen Sie eine bestimmte Art von Golfplatz? Nicht jeder Spieler passt zu jedem Club. Manche werden auf windigen Links Courses und schwierigen Meisterschafts-Plätzen, aber Spieler mit mittleren bis hohen Handicaps bevorzugen einfacher zu spielende Golfplätze, die Spaß bringen. Wenn eine Gruppe mit unterschiedlichen Spielstärken reist, muss ein Kompromiss gefunden werden.
    Auch die Atmosphäre in der Anlage spielt eine Rolle: Der eine mag einen vornehmen Golfclub mit langer Tradition und strikter Kleiderordnung, der andere bevorzugt einen legeres Clubhaus ohne strenge Regeln. Sie sollten sich vorher im Klaren sein, was Sie bevorzugen. Sonst ist der Ärger am Urlaubsort garantiert.
  • Benötigen Sie bestimmte Abschlagzeiten? Manche Golfer stehen am liebsten frühmorgens auf einem leeren, noch kühlen Platz, während andere genüsslich ausschlafen, bevor sie eine Runde spielen. Es gibt auch überzeugte Nachmittagsgolfer, die auf einer Golfreise erst dann abschlagen, wenn alle anderen längst im Clubhaus sitzen. Alle Wünsche können erfüllt werden – bei stark nachgefragten Startzeiten ist aber eine Reservierung weit im Voraus sinnvoll.
  • Benötigen Sie einen Mietwagen vor Ort? Dieser ist immer dann nützlich, wenn Sie mehr sehen wollen als Golfplätze und Ihre Hotelanlage. In Reisezielen wie der Türkei, Mauritius, Fuerteventura, Marokko, Zypern und Tunesien sind die Transfers zwischen Flughafen, Hotels und Golfplätzen bereits zumeist im Preis enthalten. Wenn Sie dort einen Ausflug machen wollen, ist es oft sinnvoller, sich vor Ort ein Taxi oder ähnliches zu nehmen.
  • Welche Ansprüche haben Sie an das Hotel in Hinsicht auf Größe, Stil, Lage, Verpflegung und Gästemix?
    Größe: Vom kleinen Boutiquehotel bis hin zu Hotels mit mehreren hundert Zimmern und großen Urlaubsresorts mit Apartments gibt es eine Vielzahl von Angeboten.
    Stil: Von modern-minimalistisch bis klassisch-elegant gibt es zahlreiche architektonische Konzepte, in denen man sich wohlfühlen kann - oder auch nicht.
    Gästemischung: Nicht jeder fühlt sich in einem familienfreundlichen Urlaubshotel wohl. Alternativen wären Adult-only-Hotels oder Clubs mit einem vorwiegend jüngeren Gästen.
    Lage: Strand oder Hinterland, Stadtnähe oder entlegene Ruheoase – die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
    Welche Zimmerkategorie (Standard, Deluxe oder Suite) wünschen Sie und welche Verpflegung (z.B. nur Frühstück, Halbpension, Vollpension oder All-Inclusive) möchten Sie buchen? Vollpension und All-Inclusive bieten sich vor allem dann an, wenn Sie im Hotel bleiben möchten und/oder es in der Umgebung wenige gastronomische Angebote gibt. Wollen Sie dagegen die örtlichen Restaurants und Bars erkunden, ist die Option "nur Frühstück" die günstigere Wahl.
  • Welches Urlaubsbudget steht Ihnen zur Verfügung? Hotelpreise und Greenfees unterscheiden sich je nach Urlaubsziel und Saisonzeit recht deutlich. Damit die Angebote nicht Ihre Reisekasse übersteigen, sollten Sie auch diesen Punkt mit einem Reiseberater besprechen, damit er die passenden Angebote machen kann.
  • Haben Sie bereits einen ausreichenden Versicherungsschutz, z.B. eine Auslandskrankenversicherung oder eine Reiserücktrittsversicherung?
Welche Länder passen zu Ihnen?

Je nach Ihren persönlichen Vorlieben für einen Golfurlaub kommen mehr oder weniger Ziele in Frage. Stärker als bei einem Badeurlaub oder einer Städtereise kommt es auf das richtige "Drumherum" an. Einige Punkte, über die Sie nachdenken sollten, sind:

Sind Ihnen gutes Wetter und warme Temperaturen wichtig? Dann sollten Sie die Mittelmeerstaaten ganz oben auf ihre Liste setzen. Spanien mit den Küsten in Andalusien und Portugal mit der Algarve sowie der Region Lissabon sind die Klassiker für Golfurlaub, die auch über ein großes Angebot an Hotels und Golfplätzen verfügen. Länder wie die Türkei, Ägypten, Tunesien und Marokko bieten ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis – hier konzentrieren sich die Angebote für Golfurlaub auf bestimmte Regionen.

Die europäischen Länder haben den Vorteil einer ähnlichen Infrastruktur wie in Deutschland, kurzer Anreise und einem attraktiven kulturellen Angebot. Die Sprachbarriere bei einem Golfurlaub in Österreich ist niedriger als bei Fernzielen und bis auf Großbritannien kann überall mit dem Euro bezahlt werden. Zu den wichtigsten Zielen für Golfreisen innerhalb der EU gehören neben Portugal und Spanien  auch ItalienBulgarien, Griechenland und Zypern. Wenn Ihnen ein längerer Flug nichts ausmacht, dann sind auch Südafrika, der Oman und die Vereinigten Arabischen Emirate mit den Metropolen Dubai und Abu Dhabi lohnenswerte Reiseziele, mit tollen, modernen Golfplätzen.

Berücksichtigen Sie bei der Wahl, dass in manchen Ländern die beste Zeit für eine Golfreise nicht immer in der Hochsaison liegt. Im Sommer wird es etwa am Mittelmeer so heiß, dass Golfspielen in Andalusien oder auf Mallorca kein Vergnügen ist. Für Golfreisen in diese Gebiete sind eher Herbst, Winter und Frühjahr zu empfehlen.

Sie golfen auch bei Wolken, Wind und Regen? Dann sind die traditionellen Golf-Länder Schottland, England und Irland eine gute Idee. Wer die typischen Küstenplätze (Links-Kurse) spielen will, kommt an den Britischen Inseln ohnehin nicht vorbei. Aber es gibt auch an vielen anderen Küsten Golfplätze, die dicht an die schottischen Originale herankommen, etwa in Südafrika, Schweden und Spanien.

Sie wollen auf berühmten Golfplätzen spielen? Dann auf nach Pebble Beach in Kalifornien, Valderrama und PGA Catalunya in Spanien, St Andrews in Schottland, Cape Kidnappers in Neuseeland und TPC Sawgrass in Florida. Solche Plätze gehören für nicht-Profis zu den einmaligen Erlebnissen – auch weil diese Plätze mitunter sehr saftige Greenfees verlangen.

Auch bei Golfreisen gilt: Andere Länder, andere Sitten. So streng auf das Handicap zu achten, wie auf deutschen Anlagen üblich, kennt man beispielsweise in Schweden und den USA nicht – dort ist Golf ein Volkssport, bei dem Spaß im Vordergrund steht. In Marokko und vielen asiatischen Ländern ist die Buchung eines Caddies üblich (auf einigen Plätzen sogar Pflicht). Für diese Arbeit sollten die Helfer auch mit einem Trinkgeld bzw. einer Caddie-Gebühr entlohnt werden. Groß gewachsene Golfer sollten bei der Reservierung von Mietschlägern beachten, dass beispielsweise in Asien die Standard-Schäfte meist kürzer sind als in Europa.

Clever sparen beim Flug

Auf unserer Website bieten wir die meisten Golfreisen "ohne Flug" an. So können wir am besten auf die individuellen Wünsche unserer Kunden eingehen. Denn es ist praktisch unmöglich, für jede Kombination aus Abflughafen, Reiseziel und Termin im Voraus ein Angebot zu präsentieren. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Viele Urlauber bevorzugen bestimmte Fluggesellschaften und Abflughäfen. Beispielsweise, weil sie Bonuskarten einer Airline besitzen und ihre Meilen für einen Flug einlösen wollen oder nur von nahe gelegenen Flughäfen aus reisen möchten.
  • Die meisten Fluggesellschaften haben "tagesaktuellen Preise", die nach bestimmten Algorithmen berechnet werden und sich häufig ändern, teilweise sogar mehrmals am Tag.

Daher ist es für die meisten Reiseveranstalter unmöglich geworden, die Kosten für ein Flugticket im Voraus zu kalkulieren. In der Regel prüfen wir im Moment einer Kundenanfrage, welche Airline den besten Preis für die gewünschte Verbindung zu einem bestimmten Termin bietet – und nennen dies dem Kunden.

Angebote inklusive Flug sind häufig auf bestimmte Termine, Fluggesellschaften und Zielgebiete beschränkt. Dies sind in der Regel weit im Voraus eingekaufte Flugkapazitäten oder Sonderangebote, die H&H Golf von den Airlines und Hotels erhält und zu günstigen Paketen verbinden kann.

Warum kostet Fliegen so viel?

Wer ein Angebot für eine Golfreise anfragt, bekommt oft einen Schreck, wenn es eintrifft. Der Gesamtpreis liegt deutlich über dem, was man auf der Website gesehen hatte. Das liegt auf am Preis für den Flug. Denn Fliegen ist nicht so billig, wie die Werbung oft verspricht. Auf den Preis für das Flugticket kommen noch Steuern und Gebühren hinzu.

Zudem gibt es auf jeder Flugverbindung nur wenige Sitzplätze zum Schnäppchenpreis – alle anderen Passagiere müssen mehr zahlen. Und diese Preise ändern sich ständig. Wer einen Flug über das Internet buchen will, kennt das Phänomen: Das Ticket für eine Strecke gestern noch 80 Euro gekostet und ist über Nacht um 100 Euro teurer geworden. Wie kann das sein? Das liegt an den "tagesaktuellen" oder "dynamischen" Preisen, die in der Touristik immer wichtiger werden. Ziel der Airlines ist es, den höchstmöglichen Preis für ein Flugticket zu erzielen. Dabei haben sie (und zunehmend auch Hotels) entdeckt, dass sie mehr verdienen können, wenn sie ihre Produkte zu vielen unterschiedlichen Preisen verkaufen. Autofahrer kennen das Phänomen von Tankstellen, wo der Treibstoff immer dann am teuersten ist, wenn der Berufsverkehr oder eine Ferienreisewelle an den Zapfsäulen vorbeirollt.

Eine Flugverbindung kostet je nach Jahres- und Tageszeit unterschiedlich viel, weil Urlauber und Geschäftsreisende bevorzugt zu bestimmten Zeiten unterwegs sind. Aber Fluggesellschaften gehen da noch einige Schritte weiter: In einem Flugzeug zahlen selbst die Passagiere einer Sitzreihe nicht unbedingt den gleichen Preis. Wer früh bucht, zahlt in der Regel weniger als Kurzentschlossene, die vielleicht unbedingt noch zu einem bestimmten Termin in eine andere Stadt müssen. Teurer ist es auch, Tickets zu kaufen, die umbuchbar sind oder zusätzlichen Service wie höhere Freigepäckmengen bieten.

Ein wesentlicher Faktor für die Preisgestaltung der Airlines ist die Analyse, wann und wie viele Passagiere in der Vergangenheit wohin geflogen sind und was sie dafür bezahlt haben. Daraus uns aus dem Verhalten der Wettbewerber leiten die Fluggesellschaften Prognosen für die zukünftige Nachfrage und die erzielbaren Preise ab. Im Ergebnis versuchen sie, verschiedenen Kundengruppen wie Frühbuchern, Touristen und Geschäftsreisenden die Sitze für einen bestimmten Flug zu "maßgeschneiderten" Preisen zu verkaufen. Da viele Urlauber auf die Ferientermine angewiesen sind, ist zu diesen Zeiten die Nachfrage besonders hoch und die Fluggesellschaften reagieren mit entsprechend höheren Preisen.

Golfgepäck günstig transportieren

Die Beförderung von Golfgepäck im Flugzeug ist ein ärgerliches Thema, denn die meisten Airlines verlangen mittlerweile hohe Entgelte für den Transport der Ausrüstung. Wer genau plant, kann aber Geld sparen.

Kein Problem haben Reisende mit einem Business-Class-Ticket, denn sie dürfen in der Regel zwei große Gepäckstücke mitnehmen – was in der Regel für einen Koffer und die Golftasche ausreicht. Auch Vielflieger bekommen je nach Status bessere Konditionen für die Mitnahme von Extragepäck.

In der Economy Class sind Passagiere bei den meisten Airleines auf ein großes Gepäckstück und etwas Handgepäck beschränkt. Ihre Golfausrüstung muss dann als Sondergepäck mitgenommen werden. Jede Fluggesellschaft hat hier andere Regelungen bei Höchstgewicht und dem Preis. Als Faustregel gilt: Innerhalb Europas kostet ein Golfbag zwischen 35 und 70 Euro pro Strecke. Fernflüge kosten in etwa das dreifache. Die meisten Airlines verlangen mittlerweile, dass man Sondergepäck vor dem Abflug online oder telefonisch anmeldet. Wer erst am Check-In-Schalter seine Golftasche aufgeben will, kann dies, wenn überhaupt, nur zu einem deutlich höheren Preis.

Aber es gibt auch Ausnahmen. Einige Fluggesellschaften haben ein Herz für Golfer und transportieren die Golfausrüstung ohne Aufpreis oder kostenlos innerhalb der Freigepäckgrenzen, aktuell wären es z.B Aegan, Emirates Airline, Etihad Airways, South African Airways, Turkish Airlines und Tunisair. Aber auch hier können sich die Richtlinien sehr schnell ändern.

Andere Airlines bieten Golfern spezielle Club-Mitgliedschaften und Vielfliegerprogramme: Die schweizerische Swiss bietet eine Mitgliedschaft im "Swiss Golf Traveller Club" an, mit der der Transport von Golfausrüstung inklusive ist. Air France/KLM haben mit "Flying Blue" und dem Club "Flying Blue Golf" ebenfalls ein Bonusprogramm, bei dem Golfgepäck auf Flügen dieser Airlines und einiger Tochtergesellschaften gegebenenfalls umsonst mitkommt.

Mietwagen oder Hoteltransfer?

In einigen Zielgebieten wie der Türkei, Mauritius, Fuerteventura, Marokko und Tunesien ist der Flughafentransfer zumeist inklusive. Dies hat organisatorische Gründe, denn oft ist der Transfer bereits in den Angeboten der Hotels inklusive. In manchen Ländern unterscheidet sich die Fahrkultur teilweise erheblich von der in Deutschland und Österreich, sodass der Hoteltransfer die sichere und entspannte Alternative zum Selbstfahren ist. Hinzu kommt, dass zum Beispiel in den Vereinigten Arabischen Emiraten Taxifahrten sehr preisgünstig sind und selbst nach mehreren Strecken der Gesamtpreis noch unter den Kosten für einen Mietwagen bleibt.

Der passende Mietwagen

Für Golfurlauber werden Mietwagen häufig zu einem Ärgernis, denn in Online-Buchungsportalen werden häufig der günstigste Anbieter und die kleinste Fahrzeugkategorie an vorderster Stelle angezeigt. Das lässt den Preis zwar niedrig aussehen, aber wie passen zwei erwachsene Personen mit Golftaschen, Koffern und Handgepäck in so einen Kleinstwagen? Hat man dann noch ein zweitüriges Modell erwischt, müssen die Golfbags entweder irgendwie über das Gepäck in den Kofferraum oder an den Vordersitzen vorbei auf die Rückbank gequetscht werden.
Empfehlenswert bei einem Golfurlaub ist ein Fahrzeug der Mittelklasse mit vier Türen und großer Ladefläche. Da Mietwagenfirmen keine einheitlichen Kategorien bei ihren Fahrzeugtypen einhalten, sollten Golfer, die zu zweit unterwegs sind mindestens Kategorie B oder C buchen.

Bei der Tankregelung ist "Voll-Voll" die bequemste Variante: Der Kunde holt an der Mietstation ein vollgetanktes Fahrzeug ab und gibt es am Ende auch wieder vollgetankt zurück. Überlässt man dem Mietwagenanbieter das Auftanken, darf man sich nicht über eine gepfefferte Rechnung wundern.
Ob ein Navigationsgerät nötig ist, hängt davon ab, in welcher Region Sie Ihren Golfurlaub verbringen möchten und wie gut Sie sich dort auskennen. In Südspanien mit seiner gut ausgebauten Infrastruktur wird es vermutlich leichter sein, sich ohne Navi zu orientieren als in beispielsweise im weitläufigen Südafrika mit Linksverkehr.

Das neue Reiserecht - die wichtigsten Punkte kurz erklärt

Zum 1. Juli 2018 ist ein neues Reiserecht in Kraft getreten. Im Kern soll es Verbrauchern, die ihre Reise oder einzelne Leistungen im Internet gebucht haben, mehr Informationen und einen höheren Schutz bieten. Nicht nur viele Urlaubsbucher sind verunsichert, sondern auch in der Touristikbranche wird noch über etliche Details der neuen Gesetze diskutiert. Insbesondere die erhöhte Informationspflicht gegenüber Kunden sowie neue Bestimmungen für online gebuchte Reisen sorgen hier für Unsicherheit. Die meisten Regelungen betreffen nicht die Angebote von H&H Golf, da wir ausschließlich Pauschalreisen anbieten, für die eine Veranstalter-Haftpflicht sowie ein Insolvenzschutz existiert. Dennoch wollen wir die wichtigsten Punkte des Reiserechts erklären.

Urlaub bisher: Pauschalreise oder individuell gebucht

Bisher konnten Urlauber im Wesentlichen zwei Arten einer Reise wählen: Die Pauschalreise und die Individualreise. Während bei einer Pauschalreise mehrere Leistungen (z.B. Beförderung, Unterkunft, Mietwagen, Ausflüge, Golfpakete) durch einen Anbieter (z.B. den Reiseveranstalter) in einem Paket zu einem einheitlichen Preis angeboten werden, kauft der Individualreisende seine Leistungen selbst direkt bei den jeweiligen Anbietern oder einem Vermittler (z.B. Buchungsportal, Reisebüro).

Die neue Kategorie: "verbundene Reiseleistungen"

Seit dem 1. Juli ist gibt es eine weitere Reise-Art: Die verbundenen Reiseleistungen. Sie betreffen neben Reisebüros vor allem Online-Portale, auf denen man sich mit wenigen Klicks eine Reise zusammenstellen kann. Hier bucht der Kunde mehrere Einzelleistungen, zum Beispiel Flug, Hotel und Mietwagen. Im Unterschied zur Pauschalreise werden die einzelnen Leistungen nicht als Paket gekauft, sondern ausdrücklich von unterschiedlichen Anbietern und mit getrennten Rechnungen. Wichtig hierbei ist, dass Käufer nicht denselben Schutz wie bei einer Pauschalreise genießen: Zwar muss auch ein Insolvenzschutz nachgewiesen werden, eine Haftung für Schäden oder Mängel trifft die Verkäufer bzw. Vermittler von verbundenen Reiseleistungen aber nicht. Die einzelnen Elemente einer verbundenen Reiseleistung müssen einen "erheblichen Anteil" ausmachen, d.h. mindestens ein Viertel des Gesamtpreises. Alle Leistungen müssen zudem für die gleiche Reise gekauft und innerhalb von 24 Stunden gebucht werden.

Weitere Änderungen des neuen Reiserechts:

  • Vor der verbindlichen Buchung einer Pauschalreise oder von verbundenen Reiseleistungen müssen Kunden mit Formblättern über die wichtigsten Vertragsbedingungen informiert werden. Dies gilt sowohl für Buchungen in einem Reisebüro als auch online oder telefonisch. (Bei H&H Golf gibt es nur vollständig abgesicherte Pauschalreisen. Das Formblatt für Reisen mit H&H Golf finden Sie hier)
  • Anbieter von Pauschalreisen müssen ihren Kunden mehr Informationen über die Leistungen der gebuchten Reise geben. Dazu gehören unter anderem die Einreise- und Visabestimmungen im Zielland sowie Informationen darüber, ob die Unterkünfte barrierefrei sind.
  • Die Verjährungsfrist für Reisemängel steigt auf 24 Monate. Wie bisher müssen sie vor Ort angezeigt werden.
  • Erhöhen sich für den Reiseveranstalter nach Vertragsabschluss bestimmte Kosten (z.B. durch Wechselkurse, höhere Flughafengebühren und gestiegene Treibstoffpreise), darf er unter bestimmten Bedingungen den Preis nachträglich um bis zu acht Prozent (bisher: fünf) erhöhen, ohne dass der Kunde ein Rücktrittsrecht hat. Diese Preiserhöhung ist bis zu 20 Tage vor Abreise möglich. Zugleich müssen sie aber auch sinkende Kosten weitergeben.
  • Nicht mehr unter das Pauschalreisegesetz fallen Tagesreisen mit einem Preis von unter 500 Euro sowie die Vermietung von Ferienhäusern und -wohnungen als Einzelleistung.
  • Das neue Reiserecht gilt unabhängig vom Zweck der Reise: Daher werden auch Geschäftsreisen mit Flug und Hotel wie eine Pauschalreise behandelt.
  • Bisher konnten Reiseveranstalter und Kunden einen Vertrag vor und während der Reise wegen "höherer Gewalt" kündigen. Dieser Begriff wird ersetzt durch "unvermeidbare, außergewöhnliche Umstände". Eine Kündigung wegen solcher Umstände ist nach Reisebeginn nur noch durch den Kunden möglich.
Sicheres Reisen: Warum Schwarztourismus riskant bleibt

Mit dem neuen Reiserecht ist es im Prinzip leichter geworden, für Freunde, Vereinskameraden oder andere Gruppen eine Reise zu organisieren.
Bisher galten Personen, die mindestens zwei Mal im Jahr eine Pauschalreise organisiert hatten, nach dem Gesetz als Reiseveranstalter - auch wenn mit den Reisen kein Gewinn erzielt werden sollte. Nicht-gewerbliche Reiseveranstalter werden in der Branche als "Schwarztouristiker" bezeichnet. Um einer zu werden, reichte es bis Juli 2018 schon aus, für die Herren-Mannschaft eine Woche Urlaub auf Mallorca und für einen Junggesellenabschied ein Wochenende auf Sylt mit Zuganreise zu buchen und sich später das Geld von den Mitreisenden zu zurückzuholen. Wäre auf dieser Reise etwas passiert (Mitreisender rutscht in der Dusche aus und muss vier Wochen im Krankenhaus liegen), haftet der Organisator, denn er hat mit dem Hotel einen Vertrag abgeschlossen.

Seit dem 1. Juli 2018 sind Gelegenheitsveranstalter wie Privatpersonen, Schulen und Vereine, die ohne Gewinnabsicht eine Reise organisieren, von dem Pauschalreisegesetz ausgenommen. Einerseits mindert dies das Risiko des Organisators einer Reise, denn er haftet jetzt nicht mehr privat für Schäden und Mängel auf der Reise. Auf der anderen Seite stehen im Schadensfall die Teilnehmer schlechter da, als wenn sie bei einem Reiseveranstalter gebucht hätten. Denn sie müssen bei Schäden und Reklamationen direkt mit dem Leistungsträger um eine Entschädigung verhandeln. Ein Insolvenzschutz existiert bei privat organisierten Reisen ebenfalls nicht. Falls beispielsweise das vom Club-Kapitän gebuchte Hotel kurz vor dem Start der Gruppenreise pleitegeht, ist das bereits gezahlte Geld vermutlich weg. Denn Gelegenheitsveranstalter werden sich kaum eine teure Haftpflichtversicherung oder einen Insolvenzschutz leisten, während gewerbliche Reiseveranstalter dazu verpflichtet sind.